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Salta - Tucumán – Catamarca

 

6 Tage und 5 Nächte durch die einsamen und grandiosen Anden, von den Calchaquí-Tälern bis zur Puna de Atacama.

 

1. Tag

"Zu den Calchaquí-Tälern"

Quebrada del Rio Las Conchas, Cafayate, Salta - Argentina.Wir starten in Salta und fahren durch die Calchaquíe-Täler, bis nach Cafayate, wo wir zu Mittag essen und die köstlichen lokalen Quilmes ruins, Tucuman Argentina.Weine genießen. Anschließend erreichen wir südwärts, nach einer Strecke von 54 Kilometern auf der Ruta 40, die Indianerfestung von Quilmes. Hier empfiehlt es sich, eine dreiviertel Stunde zu den Steinbauten der Nord- zur Südfestung zu wandern, die aus vorinkaischer Zeit stammen. Am Abend übernachten wir in einer Hostería mit Doppel- und Dreibettzimmern sowie privatem Badezimmer.

 

2. Tag

"Zur Puna"

 

Heute verlassen wir die Calchaquí-Täler und fahren über Santa María de Catamarca und Punta Balasto langsam aufwärts in die Hochkordillere. Weitere Ortschaften wie Hualfín und Villavil ziehen an uns vorüber, während die Landschaft immer arider wird. Über die Steigung von Randolfo mit ihren gewaltigen Sanddünen erreichen wir schließlich die Puna, wo uns die ersten Vicuña-Herden begegnen werden.

Auf dem riesigen Hochplateau der Puna, mitten in den Anden, werden die Wege immer gerader und bis Antofagasta de La Sierra, sehen wir außer Laguna Blanca und El Peñón, keine weiteren menschlichen Siedlungen mehr. In Antofagasta de la Sierra übernachten wir wieder in einer Hostería im Doppel- und Dreibettzimmer mit privatem Badezimmer.

 

3. Tag

"Zum Krater vom Vulkan Galán"

Nach der langen und ermüdenden Reise des vorigen Tages beginnt heute eine weitere, ebenfalls anstrengende Etappe. Zwölf Stunden fahren wir mit dem Geländewagen in Richtung Vulkan Galán. Erst geht es 50 Kilometer zurück auf der Strecke des vorigen Tages, bis zu El Peñon, von wo aus uns ein ortskundiger Führer auf einsamen Wegen bis zur Laguna Grande und dem Krater des Vulkans Galán leitet.

Wir erreichen den Krater nach etwa dreistündiger Fahrt auf einer Höhe von ca. 4900 m ü. M. Auf dem Weg können wir das mannigfaltige Naturschauspiel hunderter von bunten Anden-Flamingos, die hier an hochandinen Lagunen leben, beobachten. Der Krater von Galán ist, mit 40 Kilometer Durchmesser, der größte der Erde. In diesem befindet sich die Lagune Diamante und neben welcher sich der 6000 Meter hohe Gipfel des Vulkans erhebt. Das ist keine Beschreibung aus dem Märchen “Alice im Wunderland”, sonder die Puna in Catamarca.

Am Ende von diesem ereignisreichen Tag fahren wir mit dem letzten Tageslicht zurück bis Antofagasta de la Sierra und übernachten in der gleichen Hostería wie am Tag zuvor.

 

 

4. Tag

"Zu den Salzwüsten"

Wir verlassen die schöne Oase von Antofagasta de la Sierra, und begeben uns nun in Landschaften mit großen Salzseen und Vulkanen, die uns an die Entstehungszeiten der Erde erinnern mögen. Nachdem wir die vielen Farben vom Salar und Vulkan von Antofalla bewundern konnten, durchqueren wir längs, auf einer Strecke von 85 Kilometern, den Salar von Arizaro bis zur Orschaft Tolar Grande. Es wird uns unglaublich erscheinen, daß auf der selben Strecke, viele Jahre zurück, große Viehtriebe von Argentinien bis Chile geführt wurden.

In Tolar Grande übernachten wir in einer Unterkunft, die von der französischen Botschaft errichtet wurde, und aus zwei mit Holzöfen geheitzten Schlafzimmern, eines für Damen und das andere für Herren, mit jeweils 20 rustikalen Betten, besteht. Das “Damenschlafzimmer” hat direkten Zugang zu einem der mit Warmwasser versehenen Badezimmer.

 

5. Tag

"Über den höchsten Gebirgspass Amerikas"

Wir verlassen Tolar Grande und erreichen nach 4 Stunden die Eisenbahnlinie von La Polvorilla (der “Wolkenzug”) und dann San Antonio de Los Cobres, wo wir zu Mittag essen. Später reisen wir weiter, jetzt auf der Ruta 40 bis El Abra del Acay, ein Gebirgspass, der mit seinen 4895 m ü. M. der höchste befahrbare Amerikas ist. Nachdem wir diesen gekreuzt haben, fahren wir abwärts in die Calchaquí-Täler, wo wir das historische Örtchen La Poma besichtigen. Dieses wurde 1930 vollständig durch ein Erdbeben zerstört. Anschließend endet unsere Tagesfahrt in Cachi.

6. Tag

"Heimreise über den Nationalpark Los Cardones"

Nachdem wir das Museum und die Kirche von Cachi besucht haben, fahren wir auf der Ruta 33, bis zum Valle Encantado (Verzaubertes Tal) im Nationalpark Los Cardones. Hier können wir nach einer kurzen Mittagsrast bei schönem Wetter eine Stunde wandern und Kondore bei ihrem majestätischen Flug beobachten. Zuletzt fahren wir über die Cuesta del Obispo bis nach Salta, wo wir am späten Nachmittag ankommen.